Hart erkämpftes 2:2-Unentschieden in letzter Sekunde!
- office35946
- 8. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

NOFV-Oberliga Süd
SG Union Sandersdorf – VfB Empor Glauchau 2:2 (0:0)
1:0 Brunner 57'
2:0 Brunner 65'
2:1 Eigentor 86'
2:2 Hähnel 90+3'
Zuschauer: 48, davon 20 aus Glauchau
Der VfB Empor Glauchau zeigte in Sandersdorf erneut große Moral und erkämpfte sich trotz eines 0:2-Rückstands einen hochverdienten Punkt.
Die Gastgeber starteten druckvoll und setzten uns in den ersten 15 Minuten gehörig unter Druck, doch danach fanden wir immer besser ins Spiel und agierten auf Augenhöhe. Beide Teams kamen im ersten Durchgang zu guten Möglichkeiten, doch sowohl unser starker Rückhalt Maik Ebersbach, als auch der Sandersdorfer Keeper verhinderten Tore – sodass es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause ging.
Für Diskussionen sorgte kurz vor der Halbzeit eine Aktion im Strafraum der Gastgeber, bei der unserer Meinung nach ein Elfmeter für uns möglich gewesen wäre, doch der Pfiff blieb aus – insgesamt jedoch leitete der Schiedsrichter eine sehr starke und souveräne Partie.
Nach dem Seitenwechsel nutzen die Gastgeber zwei bittere Fehler von uns eiskalt aus: Erst führte ein Fehlpass im Spielaufbau zu einem schnellen Angriff über rechts und zum 1:0 (57.), wenig später folgte ein Sonntagsschuss aus 20 Metern unhaltbar ins linke Eck zum 2:0 (65.).
Trainer Nico Quade reagierte direkt, stellte um und brachte mit Tony Thiam und Lucien Hertel zwei frische Offensivkräfte, die sofort für mehr Druck, Tempo und Präsenz sorgten. Unser VfB übernahm die Kontrolle, spielte mutig nach vorne und belohnte sich in der 86. Minute mit dem Anschlusstreffer, der nach viel Gewusel und mehreren Abprallern über einen Sandersdorfer ins Tor ging.
In der Schlussphase warfen wir alles nach vorn und bekamen in der 93. Minute den verdienten Lohn: Nach einer Ecke stieg Florian Hähnel am höchsten und wuchtete den Ball per Kopf zum umjubelten 2:2 in die Maschen, was eine große Jubeltraube vor dem mitgereisten blau-weißen Anhang auslöste.
Am Ende steht ein hochverdientes Unentschieden, ein Punktgewinn, der aufgrund der starken Moral, des mutigen Comebacks und eines glänzend aufgelegten Maik Ebersbach im Tor absolut gerecht ist.
Dieser Auftritt zeigt einmal mehr, dass wir bis zur letzten Sekunde alles investieren – VfB Empor lebt!


