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Führung reicht nicht - Niederlage gegen Halle

  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Unsere 1. Mannschaft musste sich am Sonntag beim VfL Halle 96 mit 2:1 (0:1) geschlagen geben. Dabei zeigte der VfB Empor vor allem in der ersten Halbzeit eine ordentliche Vorstellung und ging nicht unverdient mit einer Führung in die Pause.


Von Beginn an stand unsere Mannschaft kompakt, arbeitete gut gegen den Ball und versuchte nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Daraus entstanden im ersten Durchgang einige Möglichkeiten. Nicht jeder Angriff wurde konsequent zu Ende gespielt, trotzdem gelang es uns immer wieder, selbst gefährlich zu werden und die Gastgeber zu beschäftigen.


Kurz vor der Pause folgte die Belohnung: Quentin Fraulob kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss und brachte unsere Mannschaft mit 1:0 in Führung. Mit diesem Vorsprung ging es wenig später in die Kabine.


Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild der Partie. Halle kam mit mehr Druck aus der Pause und verlagerte das Spiel zunehmend in unsere Hälfte. Gleichzeitig gelang es uns nicht mehr so gut wie zuvor, nach Ballgewinnen für Entlastung zu sorgen. Die Möglichkeiten zum Umschalten waren durchaus vorhanden, wurden aber nicht mehr konsequent genug ausgespielt.

So fanden die Gastgeber immer besser in die Partie. In der 63. Minute fiel nach einem Freistoß der 1:1-Ausgleich. Danach hatten wir Schwierigkeiten, wieder die Ruhe und Ordnung aus der ersten Halbzeit in unser Spiel zu bekommen.


In der 77. Minute folgte der nächste Rückschlag. Nach einem Strafstoß ging Halle mit 2:1 in Führung und drehte damit eine Partie, in der wir uns zuvor eine gute Ausgangsposition erarbeitet hatten.


Am Ende ist die Niederlage vor allem deshalb ärgerlich, weil wir über 45 Minuten vieles von dem umgesetzt hatten, was wir uns vorgenommen haben. Dazu fallen beide Gegentreffer nach Standardsituationen. Gerade in solchen Momenten müssen wir konsequenter sein und es schaffen, eine Führung auch durch schwierigere Phasen eines Spiels zu bringen.

Cheftrainer Nico Quade:

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, vor allem taktisch sauber gestanden und hatten unsere Kontersituationen. Wir wollten das genau so in der zweiten Halbzeit spielen, haben dann aber einfach ein paar Prozente zu wenig gemacht.“


Viel Zeit, sich über das Ergebnis zu ärgern, bleibt ohnehin nicht. Bereits am kommenden Wochenende wartet mit dem Sachsenpokal die nächste Aufgabe. Bis dahin gilt es, die Partie in Halle aufzuarbeiten, an den Dingen aus der ersten Halbzeit festzuhalten und die Fehler aus dem zweiten Durchgang abzustellen.


Dann heißt es: Liga kurz beiseite – voller Fokus auf den Pokal!


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