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Heimniederlage gegen Freital

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

NOFV-Oberliga Süd

VfB Empor Glauchau - SC Freital 1:4 (1:3)

Der VfB Empor Glauchau musste sich im Heimspiel gegen den Spitzenreiter SC Freital mit 1:4 geschlagen geben.


Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, spiegelte es den tatsächlichen Spielverlauf nur bedingt wider. Uber weite Strecken boten die Hausherren dem Tabellenführer Paroli, verpassten es jedoch, ihre eigenen starken Phasen in Zahlbares umzumünzen. Freital hingegen agitierte im Stile einer Spitzenmannschaft und zeigte sich vor allem im ersten Durchgang äußerst effizient und abgezockt vor dem Tor.


Die Partie begann denkbar ungünstig für den VfB.

Bereits in der 3. Spielminute kombinierten sich die Gäste sehenswert durch das Mittelfeld. Mit wenigen Kontakten wurde die Glauchauer Ordnung überspielt, ehe der Angriff konsequent zu Ende gespielt und das frühe 0:1 erzielt wurde. Dieser schnelle Rückschlag brachte die Hausherren jedoch nicht aus dem Konzept. Die Mannschaft arbeitete sich zunehmend besser in die Begegnung, gewann mehr Zweikämpfe und setzte erste offensive Akzente. Der verdiente Ausgleich fiel nach einer Standardsituation. Nach einer Ecke kam zunächst ein Glauchauer Spieler per Kopf zum Abschluss, doch der Ball wurde noch abgewehrt. Luis Werrmann reagierte am schnellsten, stand goldrichtig und schob aus kurzer Distanz zum 1:1 ein. Der Treffer gab dem VfB sichtbar Auftrieb. In der Folge entwickelte sich ein offenes und intensives Spiel. Glauchau hatte nun sogar die besseren Chancen, um die Partie zu drehen. Sieber, Werrmann, Rühling und Riesen erspielten sich gute Möglichkeiten, doch entweder fehlte die letzte Präzision im Abschluss oder Freitals Defensive klärte in höchster Not.


In dieser Phase wäre die Führung für den VfB durchaus möglich und nicht unverdient gewesen. Doch wie so oft im Fußball zeigte sich die Effizienz des Tabellenführers.


Erneut nach einer Ecke gingen die Gäste wieder in Führung. Mit einer einstudierten und sehenswerten Variante wurde Fluß freigespielt, der aus rund zwölf Metern überlegt ins lange Eck einschob.


Die kalte Dusche für Glauchau folgte kurz vor dem Halbzeitpfiff:

Nach einer groben Abstimmungspanne in der Hintermannschaft nutzte Schiemann die Unordnung eiskalt aus und stellte auf 1:3. Dieser Treffer unmittelbar vor der Pause hatte spürbaren Einfluss auf den weiteren Spielverlauf und war letztlich vorentscheidend.


Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich ein weitgehend ausgeglichenes Bild. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, die ganz großen Torchancen blieben zunächst aus. Glauchau versuchte, mit viel Einsatz und Leidenschaft zurück ins Spiel zu finden, biss sich jedoch immer wieder an der gut organisierten Defensive des Spitzenreiters die Zahne aus. Freital verteidigte souverän, ließ wenig zu und wartete geduldig auf Umschaltmomente.


In der 79. Minute sorgten die Gäste schließlich für die endgültige Entscheidung. Schulze nutzte eine sich bietende Gelegenheit und stellte mit dem 1:4 den Endstand her. In der Schlussphase hatte der VfB Empor Glauchau sogar noch Glück, dass das Ergebnis nicht weiter anwuchs, da Freital weitere Kontermöglichkeiten nicht konsequent ausspielte.


Unterm Strich steht eine deutliche Niederlage gegen den Tabellenführer, den man an diesem Tag nicht entscheidend ärgern konnte. Dennoch zeigte der VfB insbesondere nach dem Ausgleich eine starke Phase, in der mehr möglich gewesen wäre. Das Endergebnis fällt klarer aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ - doch die Effizienz und Abgeklärtheit einer Spitzenmannschaft machten letztlich den Unterschied.



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