4:0-Ausrufezeichen in Rudolstadt
- 24. Feb.
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Aktualisiert: vor 3 Tagen

NOFV-Oberliga Süd
FC Einheit Rudolstadt - VfB Empor Glauchau 0:0 (0:4)
Mit einer eindrucksvollen Vorstellung ist der VfB Empor Glauchau aus der Winterpause zurückgekehrt. Beim FC Einheit Rudolstadt feierten die Westsachsen einen hochverdienten 4:0 (0:0)-Auswärtssieg – es war nicht nur der höchste Saisonsieg, sondern zugleich der bislang deutlichste Erfolg der Vereinsgeschichte in der NOFV-Oberliga. Durch die drei Punkte verbesserte sich Empor auf Rang zehn der Tabelle und setzte ein deutliches Ausrufezeichen.
Von Beginn an übernahm Empor die Kontrolle über das Spiel. Die Gäste traten dominant auf, waren präsent in den Zweikämpfen und erspielten sich bereits in den ersten 15 Minuten mehrere gute Möglichkeiten. Drei frühe Eckbälle sowie einige zielstrebige Offensivaktionen unterstrichen die Überlegenheit der Glauchauer in der Anfangsphase.
Trotz der klaren Feldvorteile blieb die Führung im ersten Durchgang jedoch aus. Luis Werrmann verpasste nach einer Eingabe von Tommy Barth knapp (25.), Domenic Knoll scheiterte mit einem Freistoß (29.) sowie kurz vor der Pause mit einem Distanzschuss an Rudolstadts Torhüter Max Bresemann. Durch eigene Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel brachte Empor die Gastgeber im ersten Spielabschnitt immer wieder ins Spiel und ermöglichte ihnen vereinzelte Umschaltmomente. Wirklich zwingend wurden die Thüringer jedoch nicht, sodass es torlos in die Halbzeitpause ging.
Nach dem Seitenwechsel belohnte sich Glauchau dann für den betriebenen Aufwand – und das eindrucksvoll. Innerhalb von nur zehn Minuten stellten die Westsachsen die Weichen auf Sieg. Nach einer kurz ausgeführten Ecke über Domenic Knoll und Randolf Riesen drückte Florian Hähnel den Ball aus Nahdistanz zur 1:0-Führung über die Linie (47.).
Nur sieben Minuten später erhöhte Luis Werrmann nach Vorarbeit von Colin Ullmann auf 2:0 (54.). Als in der 57. Minute auch noch ein trockener Abschluss von Randolf Riesen im Netz einschlug, war die Partie praktisch entschieden.
Der VfB Empor Glauchau blieb auch danach das klar tonangebende Team. Riesen traf den Außenpfosten (61.), zudem vergaben Lucien Hertel (61.), Louis Gaida (77.) und André Luge (78.) weitere gute Möglichkeiten. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Werrmann, der in der 90. Minute nach Vorarbeit des eingewechselten Neuzugangs Philipp Sovago seinen Doppelpack schnürte.
Trainer Nico Quade, der auf Fabio Anger, Dario Tomoski (beide krank) sowie Tony Thiam (verletzt) verzichten musste, zeigte sich entsprechend zufrieden: Vor allem die zweite Halbzeit sei sehr überzeugend gewesen, man habe klar dominiert und auch in dieser Höhe verdient gewonnen.
Mit nun 20 Punkten rangiert der VfB Empor Glauchau auf Tabellenplatz zehn. Am 1. März wartet im heimischen Sportpark mit Spitzenreiter SC Freital die nächste große Herausforderung – nach diesem Auftritt jedoch mit viel Selbstvertrauen.


