top of page

Nachgelegt! 3:0-Auswärtssieg in Rudolstadt

vor 2 Tagen
3 Min. Lesezeit

FC Einheit Rudolstadt – VfB Empor Glauchau 0:3 (0:0)

Tore: 0:1 Klose (63.), 0:2 Hetzsch (77.), 0:3 Werrmann (84., Foulelfmeter).


Rote Karte: Starke (Rudolstadt, 80.)

Zuschauer: 183


Der VfB Empor Glauchau hat seinen Aufwärtstrend in der NOFV-Oberliga Süd eindrucksvoll bestätigt. Beim FC Einheit Rudolstadt setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Norman Zschach mit 3:0 (0:0) durch und blieb damit zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Nach einer umkämpften ersten Halbzeit brachten Levi Noel Klose, Finn Hetzsch und Luis Werrmann die Gäste auf die Siegerstraße. Ein verdienter Erfolg, der allerdings deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf zwischenzeitlich vermuten ließ.


Glauchau mit mehr Spielanteilen – Bresemann hält die Null

Die Bedeutung der Begegnung war beiden Mannschaften von Beginn an anzumerken. Rudolstadt versuchte, mit körperlicher Präsenz und schnellem Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen, während die Glauchauer zunehmend die Spielkontrolle übernahmen. Zwar hatte der VfB Empor mehr Ballbesitz, gegen die kompakt stehenden Gastgeber fehlte im letzten Drittel zunächst jedoch die nötige Präzision. Dennoch erspielten sich die Gäste erste gute Möglichkeiten. Zweimal musste Rudolstadts Schlussmann Max Bresemann entscheidend eingreifen und verhinderte damit eine mögliche Führung der Glauchauer. Auf der Gegenseite blieb auch die Einheit gefährlich und versuchte immer wieder, die Gästeabwehr mit schnellen Angriffen unter Druck zu setzen. Cedric Wimmer zeigte sich dabei aufmerksam und war bei den Abschlüssen der Thüringer zur Stelle. So entwickelte sich eine intensive, aber über weite Strecken ausgeglichene erste Halbzeit, in der beide Mannschaften ihre Möglichkeiten ungenutzt ließen. Folgerichtig ging es torlos in die Kabinen.


Klose bricht den Bann – Hetzsch sorgt für die Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Glauchauer die Schlagzahl und agierten zielstrebiger in Richtung gegnerisches Tor. Trainer Norman Zschach reagierte in der 55. Minute personell und brachte mit Louis Gaida und Dario Tomoski zwei frische Kräfte für Domenic Knoll und Philipp Sovago. Acht Minuten später belohnten sich die Gäste. Nach einem Angriff über die rechte Seite gelangte der Ball in den Rudolstädter Strafraum, wo Levi Noel Klose in einer unübersichtlichen Situation zur Stelle war und zum 1:0 vollendete (63.). Die Führung gab dem VfB Empor zusätzliche Sicherheit, entschieden war die Begegnung damit allerdings noch nicht. Rudolstadt suchte die schnelle Antwort und kam seinerseits zu gefährlichen Abschlüssen. Doch die Gastgeber fanden mehrfach ihren Meister in Cedric Wimmer, der mit starken Paraden den Ausgleich verhinderte. In der 77. Minute schlugen die Glauchauer schließlich erneut zu. Finn Hetzsch setzte sich mit dem Ball über die rechte Angriffsseite durch, drang in Richtung Strafraum vor und schloss seinen Vorstoß erfolgreich zum 2:0 ab. Eine starke Einzelaktion des jungen Offensivspielers, der damit für die Vorentscheidung sorgte. Nur drei Minuten später folgte der nächste Rückschlag für Rudolstadt. Manfred Starke sah die Rote Karte (80.), sodass die Gastgeber die Schlussphase in Unterzahl bestreiten mussten. Der VfB Empor nutzte die Situation und legte wenig später nach. Nach einem Foulspiel im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Luis Werrmann übernahm die Verantwortung und verwandelte den fälligen Strafstoß zum 3:0-Endstand (84.).


Spielstatistik spricht für die Gäste

Dass der Auswärtserfolg insgesamt verdient war, verdeutlicht auch ein Blick auf die Zahlen. Mit rund 62 Prozent Ballbesitz bestimmte der VfB Empor über die gesamte Spielzeit betrachtet das Geschehen. Auch bei den Torabschlüssen (12:8) und Eckbällen (6:3) hatten die Glauchauer die Nase vorn. Neun ihrer zwölf Abschlüsse erfolgten innerhalb des gegnerischen Strafraums. Allerdings blieb Rudolstadt keineswegs chancenlos. Die Gastgeber kamen ebenfalls zu gefährlichen Möglichkeiten und zwangen Cedric Wimmer mehrfach zu Paraden. Insgesamt sieben abgewehrte Abschlüsse weist die Veo-Spielanalyse für den Glauchauer Schlussmann aus, der damit entscheidenden Anteil am Zu-null-Erfolg hatte.


Vier Spiele ohne Niederlage – VfB Empor findet in die Spur

Vier Spiele in Folge ungeschlagen: Der VfB Empor Glauchau hat sich nach dem schwierigen Saisonstart spürbar stabilisiert. Unter Cheftrainer Norman Zschach präsentiert sich die Mannschaft zunehmend gefestigt, tritt geschlossener auf und findet auch spielerisch immer häufiger Lösungen. Die Glauchauer haben sich in den vergangenen Wochen nicht nur neues Selbstvertrauen erarbeitet, sondern belohnen sich inzwischen auch mit den entsprechenden Ergebnissen.


Der Erfolg in Rudolstadt unterstreicht diese Entwicklung. Trotz einer torlosen ersten Halbzeit blieb die Mannschaft geduldig, erhöhte nach dem Seitenwechsel den Druck und nutzte ihre Möglichkeiten konsequent. Gleichzeitig zeigte die Begegnung, dass weiterhin Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Insbesondere defensiv waren die Gäste mehrfach auf einen starken Cedric Wimmer angewiesen.


Dennoch ist die Serie von vier ungeschlagenen Begegnungen ein wichtiges Signal. Nach den Rückschlägen zu Saisonbeginn scheint der VfB Empor zunehmend die notwendige Stabilität gefunden zu haben, um sich in der Oberliga zu behaupten. Entscheidend wird nun sein, diese Entwicklung zu bestätigen und auch in den kommenden Wochen konstant zu punkten. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Sonntag, wenn der VfB Empor den VfB Auerbach empfängt. Dann wollen die Glauchauer ihren positiven Lauf fortsetzen und die Serie auf fünf Spiele ohne Niederlage ausbauen.




bottom of page